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Eine
kurze Beschreibung der
Adolf-Reichwein-Schule
Die Adolf-Reichwein-Schule in Berlin-Neukölln
ist eine Grundschule und Schule der Sekundarstufe 1 mit
dem Förderschwerpunkt "Lernen". Der Schwerpunkt
der Arbeit liegt in der Förderung von ausländischen
und deutschen Kindern in einer Region, die als "sozialer
Brennpunkt" gilt: hohe Arbeitslosigkeit, hoher Anteil
an Sozialhilfeempfängern, erhebliche sprachliche und
kulturelle Barrieren, die es zu überwinden gilt.
Die Adolf-Reichwein-Schule bietet den Schülerinnen
und Schülern der Unter- und Mittelstufe ein differenziertes
Angebot für den Erwerb der Kulturtechniken. Die Schule
arbeitet eng mit den von uns betreuten Grundschulen zusammen:
- Rixdorfer Grundschule
- Franz-Schubert-Grundschule
- Richard-Grundschule
- Löwenstein-Grundschule.
Die Adolf-Reichwein-Schule versteht ihre
Aufgabe als sonderpädagogisches Förderzentrum
so, dass sie die genannten Grundschulen in folgenden Arbeitsfeldern
betreut und unterstützt:
- Beratung im Vor- und Umfeld sonderpädagogischer Förderung
(Lernbeeinträchtigung, "schwierige" Kinder
mit Verhaltensauffälligkeiten, schweres Schulleistungsversagen)
- Begleitung der Schuleingangsphase durch
sonderpädagogische Kompetenz
- Unterstützung bei der Entwicklung von Konzepten im
Rahmen des gemeinsamen Unterrichts von Kindern mit und ohne
sonderpädagogischen Förderbedarf ("temporäre
Lerngruppen").
Die Oberstufe zeichnet sich durch ihre mit
Betrieben und Kooperationspartnern vernetzte praktische
Arbeit aus:
- Arbeit-Schule-Integrationsgesellschaft e.V. (ASIG)
- Handwerkskammer Berlin
- Lokale Projekte gefördert durch das Quartiersmanagement
Richard-Platz (Süd)
... u. a. m.
Ein Schwerpunkt in den oberen Klassenstufen liegt darin,
den Schülerinnen und Schülern durch einen erhöhten
Praxisanteil bereits im Vorfeld der beruflichen Ausbildung
Einsichten zu vermitteln, die für ihr Arbeitsleben
nach der Schule von wesentlicher Bedeutung sind. In mehreren
Betriebspraktika werden die Schülerinnen und Schüler
mit der außerschulischen Berufs- und Arbeitswelt konfrontiert.
Grundsätzlich werden in den 9. und 10. Klassen mehrere
Praktika durchgeführt, entweder als Dauerpraktika im
Umfang von 3 Wochen oder als Tagespraktika, in denen die
Schüler an einem festgelegten Wochentag über die
Dauer eines Schuljahres in "ihrem Betrieb" arbeiten
und dort von einem betrieblichen und einem schulischem Mitarbeiter
betreut werden. Auch in der 8. Klasse werden bereits Praktika
durchgeführt.
Die Schule nimmt am Projekt "Netzwerk
Berliner Schülerfirmen" teil. Vier Schülerfirmen,
das ARS-Fotostudio,
Kids-Café,
Näh-Atelier
und Holzwerkstatt
wurden innerhalb der Schule gegründet. In den Schülerfirmen
erwerben die Schülerinnen und Schüler der Klassen
9 und 10 arbeitsrelevante Basiskompetenzen und Schlüsselqualifikationen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Kids-Cafés
bieten den Schülerinnen und Schülern, den
Gästen und Mitarbeitern der Adolf-Reichwein-Schule
mehrmals in der Woche ein Pausenfrühstück an.
Die Schülerinnen und Schüler des
ARS-Fotostudios
nehmen Auftragsarbeiten aus dem Bereich Multimedia entgegen.
Das ARS-Fotostudio bietet ein gefächertes Spektrum
an Produkten und Dienstleistungen rund um Fotografien (z.B.
Passbilder, Portraitfotos, Klassenfotos, Visitenkarten,
Foto-Kalender).
Das Nähatelier
stellt praktische Artikel her wie
- Turnbeutel und Kissen aus Baumwollstoff
- Kordtaschen
- Schminktaschen
und anderes mehr.
Die Holzwerkstatt
beteiligt sich an Verkaufsständen zu Festtagen und
Festveranstaltungen auf bezirklicher Ebene und bietet dort
die in der Schülerfirma hergestellten Produkte aus
Holz an.
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